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Der SV Philippsburg musste sich im Heimspiel gegen den FC Huttenheim trotz einer über weite Strecken spielbestimmenden Leistung unglücklich mit 1:2 geschlagen geben. Vor allem aufgrund des Spielverlaufs ist die Niederlage besonders bitter, denn der SVP hatte die Partie lange Zeit unter Kontrolle.

Von Beginn an übernahm unsere Mannschaft das Kommando und bestimmte das Geschehen auf dem Platz. Der SVP zeigte sich engagiert, präsent in den Zweikämpfen und versuchte immer wieder, sich Möglichkeiten zu erarbeiten. Trotz der spielerischen Überlegenheit fehlte im ersten Durchgang jedoch die letzte Konsequenz vor dem gegnerischen Tor, sodass es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause ging.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Philippsburg die tonangebende Mannschaft – und belohnte sich schließlich. In der 61. Minute erzielte Kai Korpilla die verdiente 1:0-Führung für den SVP.

In der Schlussphase nahm die Partie dann allerdings eine äußerst unglückliche Wendung. In der 74. Minute landete der Ball durch ein Eigentor von Kerem Tuncer zum 1:1 im Philippsburger Tor. Ein bitterer Moment für unsere Mannschaft, die bis dahin vieles richtig gemacht hatte.

Nur sechs Minuten später folgte der nächste Rückschlag: Baran Cetinkaya erzielte in der 80. Minute das 1:2 für den FC Huttenheim und stellte damit den bisherigen Spielverlauf auf den Kopf.

Doch das Ergebnis rückte kurz darauf in den Hintergrund. In der 84. Minute verletzte sich Kerem Tuncer ohne gegnerische Einwirkung und musste ausgewechselt werden. Aufgrund der Verletzung wurde er anschließend mit dem Krankenwagen abgeholt. An dieser Stelle wünschen wir Kerem vor allem gute und schnelle Genesung! Komm bald wieder auf die Beine!

Der SVP versuchte in der verbleibenden Spielzeit noch einmal alles, um zumindest den verdienten Ausgleich zu erzielen. Dieser sollte jedoch nicht mehr fallen, sodass am Ende eine äußerst unglückliche 1:2-Heimniederlage steht.

Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nur bedingt wider. Der SV Philippsburg war über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, ging verdient in Führung und hatte die Partie lange in der eigenen Hand. Zwei bittere Situationen in der Schlussphase sorgten letztlich dafür, dass die Punkte dennoch nach Huttenheim gingen.

Kopf hoch, Männer! Auf dieser Leistung können wir aufbauen. Und vor allem: Gute Besserung, Kerem!